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  Vodafone und Unified Messaging

21.01.2008 · KurzURL

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Wie nun auf der Cebit-Preview in Hamburg bekannt gegeben wurde, versucht sich Vodafone mit Unified Messaging und könnte damit wieder das Interesse der Kunden an UM-Systemen erwecken.

In den letzten 10 Jahren gab es viele Unified Messaging Anbieter, die meisten haben allerdings nicht lange überlebt. Einer der letzten Überlebenden ist DirectBox.

Smartvia, einer der bekanntesten (und besten) Anbieter damals wurde 2002 eingestellt. Smartvia erlaubte es gegen eine geringe monatliche Gebühr Postbriefe über eine Weboberfläche zu versenden und unter einer eigenen neuen Postanschrift Briefe in Empfang zu nehmen. Eingehende Briefe wurden dazu eingescannt, so dass man diese über eine Weboberfläche einsehen konnte. Ebenfalls gab es eine persönliche Ortsrufnummer für Faxe, eine persönliche E-Mail Adresse sowie weitere interessante Funktionen.

Ich hatte nie verstanden, warum die Nachfrage für solche Dienste in Deutschland nie wirklich vorhanden war. In den USA gibt es mehrere Anbieter, die für Privat- und Geschäftskunden die gleichen Dienste, wie damals Smartvia in Deutschland, anbieten. Die Nachfrage ist in den USA so riesig, dass sogar hunderte Angestellte eingestellt wurden.
Vorraussichtlich ab März wird es jedenfalls neue Versionen des Vodafone PC- und Mobil-Messengers geben. Wird ein Teilnehmer beispielsweise auf seinem Vodafone-Mobilfunkanschluss angerufen, so klingelt weiterhin das Mobiltelefon, parallel allerdings auch der PC-Messenger, so dass man wunschweise auch das Telefon über seinen PC annehmen kann.

Telefonate per Voice-over-IP mit dem Vodafone Messenger über das Internet bleiben weiterhin kostenlos. Interessant wird es allerdings in den Bereichen Voicemail sowie Text Messaging.

Nachrichten, die auf dem normalen Vodafone-Anrufbeantworter landen, können wunschweise auch auf dem PC abgehört werden. Das gleiche gilt für Textmitteilungen, auch diese können mit dem Messenger auf dem heimischen PC eingesehen und auch beantwortet werden.

Da es für Endkunden eine große Erleichterung sein wird, ist die Wahrscheinlich sehr hoch, dass Vodafone durch diese wirkliche Unified Messaging Funktionen punkten wird und so die Vodafone-Dienste (kostenpflichtige Telefonate über den heimischen PC, kostenpflichtiger Versand von SMS-Nachrichten über den PC, etc.) noch häufiger genutzt werden.

Hier die Funktionsübersicht im Überblick

  • Parallelruf (Mobiltelefon und auf dem PC)
  • Videotelefonie (PC -> Handy)
  • eine zentrale Voicemail-Box (abrufbar vom PC und vom Handy)
  • SMS Nachrichten zusätzlich auf dem lokalen PC abrufbar

Ab März soll das ganze starten. Ob das ganze auch für Prepaid-Kunden verfügbar sein wird, darüber gibt es derzeit noch keinerlei Informationen.

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Rubrik(en): Internet
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Leserbriefe vorhanden to “Vodafone und Unified Messaging”

  1. Phux sagt:
    21. Januar 2008 um 13:53

    Definitv eine N.T. — Not Testified.

    SmartVIA lebt: http://www.daybyday.de
    SmartVIA wurde seinerzeit umfirmiert/aufgekauft. Auch die “United Internet” stecke ihre Finger mit herein.

    Man hat sich derweil vom “schnöden Kunden” abgesagt und entwickelt lieber Unternehmenslösungen.
    Das “ePost”-Portal (Deutsche Post) wurde seinerzeit ebenfalls von daybyday mit entwickelt.

    Das sich solche Dienste in Deutschland nicht etablieren ist recht einfach: Nach dem man Angst haben muss, dass jede eMail und jeder erst einmal gespeicherte Brief gefilzt und gegen einen verwertet wird (“Stasi 2.0″), wird sicherlich niemand freiwillig mehr einen solchen Dienst nutzen.
    In Amerika ist das anders… Da würden horrende Schadensersatzforderungen die Justizmaschine bewegen, so dass sich die Dienste rechtlich mehrfah abgesichert haben… und auch die “Schnüffler”….

    Antworten
  2. cybernetz sagt:
    22. Januar 2008 um 07:37

    Das stimmt natürlich mit der Übernahme von Smartvia durch DayByDay, Phux!

    Allerdings gibt es soweit ich weiss dort nicht mehr ‘die private/geschäftliche eigene Postadresse’, das war einer der Gründe warum sich damals auch so viele bei Smartvia angemeldet hatten… deshalb hatte ich auch nicht explizit auf DbD verwiesen.

    Und was die Sicherheit / den Datenschutz betrifft, da gibt (gab?) es sehr, sehr strenge Vorgaben. (Meiner Meinung nach zu strenge!)

    Vor knapp 10 Jahren wollten wir auch so einen Dienst starten, scheiterte aber an den unbeschreiblich hohen Kosten für die Sicherheitseinrichtungen. Ich hatte in den USA ein Unternehmen vor Jahren besucht, die einen identischen Dienst zu Smartvia angeboten hatten, nur noch mit ein wenig mehr ‘Features’. Dort wurden die Briefe per Hand geöffnet – vollkommen legal…

    Vor 10 Jahren wurde uns in Deutschland mitgeteilt, dass eine Öffnung per Hand schon gegen den Datenschutz verstossen würde.

    Und letztendlich liegt es ja am Kunden ob er nun seine Finanzpläne an seine Zweitadresse schicken lässt oder aber nur die Adresse für seine Brieffreundin benutzen möchte…

    Bei E-Mails ist es ja nicht anders. Wer sich an seine E-Mail Adresse bei Web.de, Hotmail, Yahoo oder Googlemail Dokumente schicken lässt, die wirklich geheim sind, der ist selbst schuld.

    Jeder Betreiber kann und konnte schon immer sämtliche E-Mails mitlesen, wenn er denn will.

    Antworten
  3. Vodafone Messenger veröffentlicht sagt:
    6. März 2008 um 22:37

    [...] hatte letztes Jahr auf der CeBIT Preview bekanntgegeben, dass bei der CeBIT der Vodafone Messenger veröffentlicht wird – und hat Wort [...]

    Antworten
  4. Wolfgang brieden sagt:
    4. April 2008 um 13:25

    Wie nun auf der Cebit-Preview in Hamburg bekannt gegeben wurde, versucht sich Vodafone mit Unified Messaging und könnte damit wieder das Interesse der Kunden an UM-Systemen erwecken.. ich denke shcon das es eine sehr hohe wahrschienlichkeit dafür gibt das es so sein wird und sich sehr vieledafür interessieren werden….

    Antworten

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