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Mittlerweile gibt es die meisten Informationen in digitaler Form. Sei es nun die Telefonrechnung im .PDF Format, ganz normale Post per Email oder aber auch Musik (in einem digitalen Format) und Filme. Die wichtigsten Daten sollte man unbedingt als Sicherheitskopie irgendwo abgelegen. Es gibt jedoch auch eine große Auswahl: CDs, DVDs, USB-Sticks, externe Festplatten oder externe Server. Welche Vor- und Nachteile haben eigentlich die entsprechenden Medien?
Datensicherung auf CD oder DVD
Heute kostet eine CD nur noch wenige Cent und auch DVDs gibt es für unter 50 Cent das Stück. Die Kapazität kann sich sehen lassen. Ab 5 Gigabyte geht es im DVD-Bereich los und kann sich je nach DVD auf 8 GB steigern. Im CD-Bereich sind es meist um die 650 MB. Genug aber für die eine oder andere Datensicherung. Der Nachteil dieser Lösung: CDs können zerkratzen und dann sind die Daten (oder ein Teil der Daten) nicht mehr lesbar. Als Langzeitsicherung eignen sich CDs und DVDs nicht. Schauen Sie sich doch einfach mal die Rückseite Ihre alten CDs aus den 1990er Jahren an. Sonneneinstrahlung ist da auch noch so eine Sache. Nur wenn Sie regelmässig eine Sicherung ihrer alten Sicherung machen würden, wäre diese Lösung einigermaßen sicher.
Datensicherung auf einem USB-Stick
Günstig, schnell und einfach ist eine Datensicherung auf einem USB-Stick, denn der Flashspeicher ist ziemlich schnell. Der Nachteil des Flash-Speichers: Dieser ist nicht beliebig oft beschreibbar und die Daten halten leider auch nicht ewig auf dem Billigspeicher, welcher ab 5 Euro erhältlich ist. Als Kurzzeitspeicherung (1 Tag) ideal, für längere Zeit zu riskant.
Datensicherung auf einer externen Festplatte
Extrem günstig ist eine Datensicherung auf der eigenen, externen, Festplatte. Nachteil: Ein falscher Stoß und schon ist der Lesekopf beschädigt. Datenwiederherstellung ist dann entweder unmöglich oder mit hohen Kosten (und Aufwand) verbunden. Festplatten müssen ausserdem bei optimaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Können Sie dieses durchgehend garantieren?
Datensicherung auf einem externen Server
Ein externer Server ist im Endeffekt nur ein Computer, welcher irgendwo in der Welt steht. In diesem Computer sind viele Festplatten eingebaut und diese werden regelmässig auf anderen Servern gesichert. Sollte also einmal eine Festplatte zerstört werden, so braucht der Anbieter nur die Festplatte austauschen und die alten Daten aus einer Sicherung wieder einspielen. Nachteil der Datensicherung auf einem Fremdserver: Die Daten können natürlich alle gelesen werden (wie alle Daten im Netz). Daher unbedingt vor dem Upload alle Daten verschlüsseln. Ein seriöser kostenpflichtiger Datensicherungsdienst ist beispielsweise Gigabank. Dieser Anbieter gibt sogar eine Garantie.
Natürlich gibt es weitere Lösungen, wie die Datensicherung auf Tapes. Doch eignen sich diese nicht unbedingt für den Privatgebrauch. Damals in den 1990er Jahren gab es sogenannte Streamer. Für knapp 100 – 200 DM gab es das Laufwerk. Dazu brauchte man dann nur noch eine “Kassette”, also ein Tape. Die Sicherung – und besonders die Einspielung – dauerte jedoch Ewigkeiten. Firmen setzen heute auf ähnliche Lösungen. Doch haben die heutigen Bänder eine doch “etwas grössere” Speicherleistung als damals…
Für den Privatgebrauch reicht ein kostenfreier und seriöser Anbieter wie beispielsweise Microsoft mit dem Produkt Skydrive vollkommen aus. Wenn es nicht sensible Daten sind (Kennwörter, Bankdaten, etc.), sondern vielleicht nur der eine oder andere Brief und das eine oder andere Bild sind, braucht man die Daten noch nicht einmal verschlüsseln. 25 Gigabyte gibt es bei Microsoft vollkommen gratis. Der Upload ist dabei sogar direkt aus dem Windows Explorer möglich. Google bietet einen ähnlichen Dienst unter docs.google.com an. Im Gegensatz zu Microsoft bietet Google jedoch nur einen Gigabyte kostenfrei an. Immerhin kann man mehr dazu buchen… sofern man den eine Kreditkarte besitzt.





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