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Die Deutsche Telekom AG war fast immer lobenswert auf dem aktuellsten Stand der Technik. Angefangen bei der  Kundenhotline mit automatischer Spracherkennung bis hin zur Selbstpflege der Kundendaten und Störungsaufgabe per Internet. Doch was nützen die besten technischen Funktionen, wenn sie nicht funktionieren?

 

Status einer aufgegebenen Störung

Eine Störung kann man problemlos (sofern man nicht nach 15 Minuten Wartezeit aus der Warteschleife entfernt wird) telefonisch unter 0800-TELEKOM (bzw. 0800-3301000) aufgeben. Dazu bedarf es übrigens interessanterweise keinerlei Verifikation, wie ich selbst feststellen durfte. Da man sicher gerne auf dem aktuellen Stand sein möchte, bietet die Telekom AG eine sogenannte Übersicht der aufgegebenen Störungen im Kundenbereich an. So kann man scheinbar auch online nachvollziehen was genau schon durchgeführt wurde und ob – und vor allem wann – ein Techniker eine Störung evtl. nur “vor Ort” beheben kann. Gute Idee, leider funktioniert es nicht.

Das Menü “Störungsstatus” im T-Home Kundenbereich ist seit meiner Vertragszeit mit der Telekom AG noch nie erreichbar gewesen und so kann man den Status der Störung leider online nicht einsehen. Man erhält nur oben abgebildete Fehlermeldung. Eventuell handelt es sich ja auch nur um eine Störung einzelner Kundenkonten?

Hinweis: Hat man eine Mobilfunknummer in den Kundendaten hinterlegt, so wird man über eventuelle Aktualisierungen per SMS informiert. Das ist wirklich lobenswert. Würde der Online-Bereich funktionieren, so könnte die Telekom diese SMS-Kosten jedoch einsparen.

 

Anschlusseinstellungen

Ebenfalls sehr sinnvolle Fehlermeldungen erhält man beim durchstöbern des restlichen Kundenbereichs:

 

Die Warteschleife

Die automatische Spracherkennung ist wirklich genial. Besonders wenn man mal wieder in der Warteschleife warten muss und nach fast genau 15 Minuten per Hinweis “… unsere Abfrageplätze sind zur Zeit alle belegt…” informiert wird, so wird man sicher nicht so gelassen bleiben.

Beim nächsten Anruf muß man bei anderen Hotlines wieder von Anfang an beginnen. Welches Problem, Kundennummer, Telefonnummer, etc. Die Telekom hat mitgedacht und so fragt der Sprachcomputer beim nächsten Anruf gleich ob es sich um das gleiche Probleme wie zuvor handelt. Ein kurzes Ja und man wird wieder zurück in die Warteschleife gestellt. Und vielleicht hat man dieses mal ja viel Glück und kann gar mit einen Mitarbeiter sprechen…

Abschließend muß jedoch erwähnt werden, daß die Telekom eine kostenfreie 0800-Nummer bietet und so Anrufe gar aus Mobilfunknetzen nicht berechnet werden. Trotzdem sind vier Anrufe a 15 Minuten Warteschleife für eine 20-Sekunden Störungsaufgabe nicht professionell, liebe Telekom!





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