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Bei Smallworlds handelt es sich um eine virtuelle 3D-Welt, welche über den normalen Web-Browser nutzbar ist. Im Gegensatz zu Secondlife benötigt man keine zusätzliche Software und kann Smallworlds so auch aus dem Internetcafé aufrufen.

Derzeit befindet sich Smallworlds in einem sehr eingeschränkten Beta-Test. Weltweit wurden nur einige tausend Einladungen verteilt. Neue Mitglieder können derzeit nur von vorhandenen Mitgliedern eingeladen werden oder drekt vom Smallworlds-Team nach einer entsprechenden (langen?) Wartezeit, wenn man sich auf der Smallworlds Hauptseite vormerken lässt.

Das Prinzip von Smallworlds ist sehr einfach. Man erhält ein Startkapital und kann von diesem Startkapital seine eigene Wohnung einrichten. So kauft man sich beispielsweise einen Bilderrahmen und kann seine (oder fremde) Flickr Fotos anzeigen.

Der Höhepunkt ist aber die Einbindung von YouTube Videos, wie man auf dem zweiten Screenshot sehen kann. Einfach entsprechende Videos mit einem Klick einbinden und schon können diese jedem Wohnungsbesucher über den Plasma-Fernseher angezeigt werden. Der Wohnungsbesucher kann so förmlich fernsehen. Es können übrigens auch mehrere Besucher gleichzeitig die Videos anschauen, die Videos bewerten und über eine Chatoberfläche kann man sich letztendlich über das aktuelle Video unterhalten. Der Wohnungsinhaber kann die “Fernbedienung” weitergeben und so kann der aktuelle Nutzer mit der Fernbedienung auch Vor- oder Rückspulen oder die Aufnahme gar stoppen.

Das ist bei weitem aber nicht alles, denn auch Musik lässt sich einbinden. Da natürlich die Kapazitäten begrenzt sind, können nur Drittdienste derzeit eingebunden werden, in diesem Fall LAST.FM. Eine Playlist mit mindestens 15 Titeln sollte vorhanden sein, diese kann man dann über die Stereoanlage der Wohnung hören – sofern man denn auch eine gekauft hat.

Die Beta-Version wird ständig verbessert, vor allem die verbrauchten Systemressourcen sind derzeit noch heftig. 200 bis 400 MB Arbeitsspeicher konsumiert SmallWorlds im Moment. Das soll sich aber im Laufe der Betaversion auf jeden Fall ändern.

Die Finanzierung des Dienstes ist auch ziemlich übersichtlich. Durch Premiumspiele (es gibt bereits Standard-Spiele wie Schach, Minigolf, Billard, etc.) kann man später gar Geld gewinnen. Dieses Spielgeld (welches auch mit richtigen Geld natürlich gekauft werden) kann man dann für Einrichtungsgegenstände oder sonstige Wohnungserweiterungen eintauschen. “Kostenlos-Mitglieder” erhalten Spielgeld erst nach Durchführung verschieder Aufgaben. (z.B. “Besuch in der Diskothek und mindestens 5 Minuten tanzen”, etc.)

SmallWorlds lagert einen grossen Teil seiner Daten übrigens bei Amazons Web Services Dienst aus, so dass auch bei grösserem Besucherandrang keine große Gefahr auf schleppende Verbindungen besteht.

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