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Schon seit einigen Tagen nimmt die neueste Version von Opera sehr viel Arbeitsspeicher und Prozessorleistung in Anspruch. Da man als Opera-Nutzer ziemlich verwöhnt mit der Speicher- und Systemauslastung ist und es laut Hersteller auch keinerlei bekannte memory leaks gibt, hat sich Cybernetz auf die Suche nach der Ursache gemacht – und nach ein wenig Aufwand auch gefunden: Es lag an einer Software-Firewall.
Verschiedene Tests ergaben, dass das Problem sogar bei mehreren unabhängigen Software-Firewalls auftritt und definitiv ein Fehler dieser Firewall-Lösungen ist und nicht Opera’s Schuld.
Das Problem beheben mkann man letztendlich ganz einfach. Man legt einfach eine “Ausnahmeregel” fest. Bei der Comodo Firewall Pro (siehe cybernetz Bericht) nennt sich diese Funktion ganz einfach “Trusted Application” (siehe Screenshot). Nachdem man nun die entsprechende Software, in diesem Fall die Datei opera.exe als “sicher” eingestuft hat, geht die Prozessorauslastung von 96% auf 2% runter und der Arbeitsspeicherverbrauch sinkt von bis zu 469 MB auf unter 20 MB.
Die optimalste Lösung mag es nicht sein, zumindest braucht man aber auf seinen Lieblingsbrowser nicht mehr verzichten. Wer keinerlei Speicherprobleme haben möchte, sollte sich den Ratgeber zu Google Chrome anschauen. Die aktuelle Miniausgabe gibt es unter http://www.cybernetz.net/das-google-chrome-abc. Weitere (ausführlichere Ratgeber stehen bei Scribd zum Download (http://www.scribd.com/cybernetz).
Hinweis: Das ganze funktioniert übrigens nur bei Opera und nicht bei Firefox, die sogenannten “Speicher-Fehler” bei Firefox sind laut Firefox-Team keine Speicherfehler, sondern eine gewollte Funktion!




