Nein, auf dem Foto ist nicht Google Docs 3.0 zu sehen, doch dazu später mehr
Ich sollte vor einigen Wochen bei einem kleineren Unternehmen die Datenbanken überprüfen und bin beinahe umgefallen. Unternehmen X setzt tatsächlich Google Docs als Office-Ersatz ein. Alleine das ist schon lächerlich und spricht nicht unbedingt für das besagte Unternehmen, doch es wurde noch viel schlimmer.
Unternehmen X archiviert sämtliche ein- und ausgehende Firmenpost bei Google Docs. Sprich, eingehende Briefe werden eingescannt und bei Google Docs hochgeladen. Als ich den Geschäftsführer fragte, ob denn seine Kunden auch über diese externe Archiverung informiert wurden und ob in den AGBs seines Unternehmens auch steht, dass es nicht garantieren kann, dass die Daten auch wirklich jemals gelöscht werden, … wurde ich nur dumm angeschaut.
Google Docs in allen Ehren… für Privatpersonen vielleicht grad eben ausreichend… als Einsatz in einer Firma jedoch mehr als fragwürdig.
Deshalb für alle Unternehmen, die Google Docs einsetzen, hier eine “echte” Alternative: OpenGoo.
OpenGoo ist ein ziemlich unbekanntes Web Office Paket und bietet eigentlich alles was das (kleine) Herz höher schlagen lässt. Man darf aber noch nicht zu viel erwarten, denn OpenGoo ist (wie jedes Produkt?) in einer öffentlichen Beta-Phase.
Wo liegt der Unterschied zwischen OpenGoo und Google Docs?
Während man bei Google Docs dem Suchmaschinen-Giganten Google einfach blind vertrauen muss, kann man OpenGOO auf dem eigenen Web Server einsetzen und kann so auf jeden Fall sicher sein, dass niemand Zugriff auf die (Kunden-) Daten hat.
Eine Demo-Version von OpenGoo kann man hier einsehen. In wie fern sich die Geschwindigkeit verbessert oder gar verschlechtert, kann ich nicht beantworten.
[Gastartikel]









16.09.2008 at 23:10
[...] (16.09.08) : Das cybernetz-blog und medienpädagogik-praxis berichten heute. Bookmark It Hide Sites [...]