Das Startup Unternehmen Ooma (gesprochen Uuma) bietet seit kurzem für einen Pauschalpreis von knapp 400 US Dollar unlimitierte Gespräche in den USA an. Das ganze wird über VoIP sowohl als auch über die herkömmliche Telefonleitung umgesetzt.
Anders als in Deutschland ist bei den meisten amerikanischen Telefongesellschaften die Ortszone seit Jahren pauschal im Grundbetrag des Telefonanschlusses schon enthalten, dieses macht sich Ooma zu nutzen, indem einfach die herkömmliche Telefonleitung mit anderen Nutzern geteilt wird.
Hier ein kleines Beispiel: Person A aus Los Angeles kauft sich die Ooma Box (Ooma ist eine hardwarebasierte Lösung) und möchte nun jemanden in Houston anrufen. Dazu verbindet sich die Box über das Internet mit Teilnehmer B aus Houston, der ebenfalls die Ooma Box angeschlossen hat und es wird nun von Person B die Telefonleitung für den dortigen lokalen Anruf benutzt. Im Endeffekt nichts anderes als was heutige VoIP Unternehmen machen, nur dass das ganze über ein Netzwerk von Endkunden durchgeführt wird. Vorteil: Das Unternehmen spart Hardwarekosten an den jeweiligen Orten.
Der bekannte Schauspieler Ashton Kutcher, der bereits Erfahrungen im Internetbereich hat, arbeitet bei Ooma als Creative Director.








