Mozilla’s Prism macht Webseiten zu Desktop-Applikationen

“Mit dem neuesten Produkt von Mozilla, Prism, lassen sich Webapplikationen aus dem Browser herausbrechen und als eigenständige Applikationen nutzen. Prism basiert dabei auf Firefox, stellt die Applikationen aber in einem eigenen Fenster ohne die browsertypischen Bedienelemente dar. So kann auf dem Desktop auch mittels “Alt+Tab” oder “Command+Tab” zwischen der Webapplikation und anderen Desktop-Applikationen umgeschaltet werden. Auch im Exposé werden diese so einzeln aufgeführt. Zudem bekommt die Webapplikation so ein eigenes Icon und kann z.B. im Startmenü von Windows verankert und daraus gestartet werden.”, so Golem.de

Das ganze hört sich letztendlich spannender an, als es wirklich ist. Im Endeffekt ist Prism nichts anderes als der Firefox Browser mit eingebautem URL-Filter. Die jeweilige Person kann die Internetadresse, z.B. Google’s Kalender durch eine Verknüpfung auf dem Desktop starten. Dabei bleibt wunschweise das URL-Feld verborgen, so dass ein betreten von anderen Seiten nicht möglich ist.

Mit Offline-Zugriff hat das ganze nichts zu tun. Man benötigt weiterhin eine bestehende Internetverbindung um auf die Seiten zuzugreifen.

Letztendlich nichts anderes als ein Opera Browser im sogenannten Kiosk-Modus (der seit Jahren integriert ist) und URL-Beschränkung.

Quelle: [golem.de]

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