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Wenn ich an Lycos denke, muss ich automatisch an Leonardo DiCaprio im Film The Beach denken. Zum Ende des Films sitzt DiCaprio in einem Internetcafé und ruft seine E-Mails bei Lycos ab. Über 8 Jahre sind seither vergangen und es ist doch fraglich ob DiCaprio seine Lycos-Adresse noch nutzt…
Das Lycos, eine der grossen Portale und Suchmaschinen damals, überhaupt noch existiert ist wirklich sonderbar. So gibt es sogar noch Lycos-Portale in 8 Ländern, dazu gehören Dänemark, Frankreich, Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Spanien und das Grossbritannien. Das DSL-Geschäft wurde mittlerweile an Freenet übertragen.
Nun hat Lycos eine Weltpremiere: Lycos Cinema. Über das Internet Filme schauen ist eigentlich nichts besonderes, doch kann man über die spezielle Lycos-Software mit Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt den gleichen Film zeitgleich schauen und dabei beispielsweise über die aktuelle Szene plaudern.
Beispiel: Thomas mietet sich einen Film für insgesamt drei Personen. Nach der Einladung starten alle drei Personen den Lycos Video-Player und der Film startet bei allen Personen zur gleichen Zeit. Über ein Chatfenster kann man sich dann in Echtzeit über den Film unterhalten. Thomas, der Initiator kann den Film übrigens jederzeit pausieren oder gar stoppen.
Der überwiegende Teil ist kostenpflichtig, es gibt aber auch kostenlose Ausnahmen. Wer topaktuelle bekannte Filme erwartet wird aber enttäuscht, so stehen doch leider vorerst nur unbekanntere Filme zum Verleih.
Links: [Lycos Cinema]





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