Kostenlos mobil telefonieren in den USA bald Wirklichkeit

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Wie immer schleppt sich Europa hinter den anderen Industrierländern her. Während in Asien das mobile Internet gratis, bzw. zu Centbeträgen verfügbar ist, DSL-Leitungen dort für wenige Euro geschaltet werden, in den USA Mobiltelefone zum Festnetztarif oder auch gratis erreichbar sind gibt es Deutschland riesige Schlagzeilen wenn der Minutenpreis auf 15 Cent sinkt und dafür die Grundgebühr auf 20 Euro erhöht wird oder wenn aber der Grundpreis für DSL um 10 Cent fällt und so nur noc bei 40 Euro liegt.

Derzeit wird im amerikanischen Bundestaat Indiana komplett werbefinanzierter Mobilfunk getestet. Finanziert vor allem durch kurze Werbebotschaften, welche per Textnachrichten an die jeweiligen Benutzer geschickt werden, kann das ganze sehr schnell zum Erfolg werden, da die dortigen Minutenpreise ohnehin schon so gering sind, dass sie durch minimale Werbung problemlos finanziert werden könnte.

In Europa befindet sich Blyk, ein in Finnland gegründetes Unternehmen, mit Sitz in Großbritannien, kurz vor dem Start. Mitte 2007 soll(te) es im Vereingten Königreich die ersten offiziellen Testläufe geben, aber bis ganz Europa gedeckt werden wird, werden noch viele Jahre vergehen. In anderen Ländern mag eine Werbefinanzierung möglich sein, aber derzeit kaum in Deutschland, bei IC-Gebühren von fast 10 Cent pro Minute wird sich kein Unternehmen finden, welches Werbung in ausreichendem Maße schalten wird.

Mehr Informationen folgen in Kürze…


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