Apple’s iPhone der zweiten Generation, welches in Deutschland über T-Mobile vertrieben wird, bleibt auch in der UMTS-Version stark eingeschränkt. Nachdem die Datennutzung bereits eingeschränkt wurde (ab einem gewissen Datentransfer pro Monat wird die Datenrate auf Modemgeschwindigkeit gedrosselt), bleiben weiterhin auch Instant Messaging Anwendungen verboten.
Wie bisher untersagt T-Mobile in den iPhone-Verträgen im Kleingedruckten die Nutzung von Instant Messaging. Somit dürfen iPhone-UMTS Kunden keinen Instant Messenger verwenden um beispielsweise mit Arbeitskollegen per Sofortnachricht zu kommunizieren.
Das IPhone ist ein technisch beinahe unschlagbares Mobiltelefon. Durch Beschneidungen der Netzbetreiber wird dieses Mobiltelefon, was schon beinahe einem Pocket-PC gleicht, allerdings so stark eingeschränkt, dass eine Nutzung kaum noch Sinn macht. In Zeiten wo Laufzeitverträge fast schon nur noch im Geschäftskundenbereich interessant sind, verschreckt T-Mobile so nun auch die letzten privaten Laufzeitkunden.
Das iPhone wäre der Verkaufsschlager schlechthin, würde T-Mobile:
Was wünscht sich der Nutzer mehr? Ein Gerät für alle Anwendungen. Erreichbarkeit unter einer Festnetznummer, Erreichbarkeit unter der Mobilfunknummer, E-Mails abrufen, Sofortnachrichten verschicken und im Internet surfen bis zum umfallen. Dafür wären 20-30 Euro ein fairer Preis im Prepaid-Bereich. Für den Kunden ein überschaubarer Preis, für T-Mobile keine Kostenfalle.
Von solchen Preisen und Diensten ist Deutschland, u.a. dank der Absprachen der Netzbetreiber, leider noch immer Jahrzehnte entfernt.
Update: o2 UK wird das iPhone mit Prepaid-Datenflatrate anbieten. Ab etwa 400 Euro kann man das Prepaid-iPhone kaufen. Im Kaufpreis enthalten ist eine vollwertige Datenflatrate für ein halbes Jahr. Danach kostet die Datenflatrate jeden Monat etwa 13 Euro.
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