iContact – Google’s Adressbuch auf dem Desktop

21 Mai 2008 von Kommentieren »

Googles Google Mail Adressbuch ist im Prinzip ein feiner Kontaktmanager wenn man viel Zeit hat und Google Mail am besten nie benutzt, denn sobald man eine neue E-Mail an irgendeine Person verfasst, so wird die E-Mail Adresse sofort ins Adressbuch aufgenommen. Egal ob man das möchte oder nicht. Für einige Zwecke gar nicht schlecht, für die meisten Zwecke allerdings vollkommen unsinnig und eher störend.

Ich hatte selbst lange Zeit das Gmail Adressbuch benutzt. Nach der hundertesten E-Mail wurde es mir aber einfach nur zu dumm jeden Tag hundert neue Adressbuchkontakte zu entfernen, die einfach automatisch von Google hinzugefügt wurden.

Die Software iContact schafft leider keine Abhilfe, da sie einfach nur das Gmail Adressbuch in der Software iContact darstellt.Trotzdem bevorzugen noch einige Personen eine pseudo-lokale Software. iContact kann leider nichts anderes als Gmails Contact Manager selbst

Eine MSN und Yahoo! Anbindung soll sich laut Entwickler in Entwicklung befinden und in naher Zukunft veröffentlicht werden.

Wie immer der Hinweis: Da es sich um ein Drittprogramm handelt, was nicht von der Firma Google Inc. zertifiziert oder gar entwickelt wurde, ist es ein Risiko, so ein Programm für die Synchronisation wichtiger Daten zu nutzen. Der Entwickler könnte Daten einfach umleiten.

Der Softwaredownload ist 3,5 MB gross und für Windows XP und Vista-Systeme geeignet. Das Windows Framework 2.0 wird vorrausgesetzt. Das Installationsverzeichnis nimmt knapp 8 MB Speicherplatz in Anspruch.

Die Idee ist gar nicht schlecht, doch 32 MB RAM für diese simple Applikation ist meiner Meinung nach ziemlich unangebracht.

Weitere Information bei iContact

Update: Mit dem Programm kann man übrigens nur Kontakte darstellen, die bei Gmail Contact Manager zuvor über die Weboberfläche gespeichert wurden. Ein hinzufügen oder bearbeiten von Kontakten ist nicht möglich.

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