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Das Dateiübertragungsverfahren FTP wird bei Privatkunden nicht mehr so häufig eingesetzt wie noch vor wenigen Jahren. Gegen Ende der 1990er Jahre gab es auf fast jeder zweiten Internetseite die Möglichkeit, Dateien mit dem FT-Protokoll herunterzuladen. Damals, als auch noch Privatkunden kräftig für Datenverkehr (im Webhostingbereich) zahlen mussten, gab es auch Anbieter, welche spezielle Pakete mit FTP-Kontingenten angeboten haben. So hatte man beispielsweise 1 GB freien Datentransfer auf der eigenen Internetseite und konnte Daten für andere Benutzer im speziellen FTP-Verzeichnis bereitstellen. Für dieses Verzeichnis hatte man dann weiteren Freiverkehr im Monat. Der Endnutzer installierte sich meist ein FTP-Programm oder benutze den Internet Explorer um die Daten herunterzuladen.
Im “Szene-Bereich” war FTP damals auch sehr gefragt. Riesige FTP-Server stellten Raubkopien aktuellster Software bereit. Komfortabel konnte man letztendlich nur mit einem FTP-Programm die Verzeichnisse durchstöbern. Diese Zeit ist glücklicherweise vorbei. Nichts desto trotz gibt es noch immer eine grössere Anzahl offener (und auch kennwortgeschützer) FTP-Server. Wenn man ohne FTP-Programm auf diese Server zugreifen möchte, kann man dieses eigentlich aus jedem aktuellen Webbrowser. Eigentlich.
Google Chrome hatte interessanterweise bis gestern scheinbar keine FTP-Unterstützung. Im aktuellen Developer-Build (entspricht in etwa einer Alpha Software) von Google Chrome wird die Version 2.0.171.0 vorgestellt. Mit dem Parameter –new-ftp kann man Google Chrome nun FTP-fertig machen.





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