Erster Chromium Ableger gestartet
Beitrag wurde veröffentlicht am: 24.09.2008 Leserbrief hinterlassenDieser Werbeblock erscheint nur bei älteren Artikeln
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Nicht mal ein Monat ist vergangen, als Google das Open-Source Projekt Chromium gestartet hatte. Google benutzt Teile des Quelltextes von Chromium für den eigenen Browser Chrome. Chrome selbst ist nicht Open-Source.
Nur Stunden nach der Freigabe des Google Browsers Chrome riefen Verbraucherschützer und Medien schon fast zum Boykott auf. “… das Programm sendet Daten an Google” und ähnliche Aussagen waren innerhalb von Stunden auf Weblogs zu finden. Selbstverständlich senden andere Browser keine Suchanfragen an Google, wenn die Google-Suche standardmässig aktiviert wurde, sondern benutzen hellseherische Fähigkeiten.
Ein deutsches IT-Unternehmen hat sich daher gedacht, doch gleich den “Browser der Zukunft” zu basteln.
Originalzitat:
“SRWare Iron: Der Browser der Zukunft – basierend auf dem freien Quelltext “Chromium” – ohne Bedenken beim Datenschutz und der Sicherheit”
Was ist nun der Unterschied zwischen Chrome und dem “Browser der Zukunft”?
Hier einige Angaben von SRWare:
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Google Suggest wurde deaktiviert (lässt sich mit einem Mausklick in den Einstellungen von Chrome verändern), so dass Google keine Vorschläge mehr für Suchanfragen macht
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Error Reporting wurde deaktiviert (so kann man Google nicht mehr über Abstürze von Chrome informieren – und Google kann letztendlich auch nichts verbessern)
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RLZ-Tracking deaktiviert (Google kann nicht mehr feststellen wann und von wo Chrome heruntergeladen wurde)
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Google Updater deaktiviert (Es gibt keine automatischen Softwareaktualisierungen mehr)
Doch nun das Beste zum Schluss:
Frage: Kann man wirklich nachprüfen, dass Iron keine ungewollten Daten übermittelt, wie Sie versprechen? Antwort: Ja, dies ist für jedermann nachvollziehbar. Programme wie “Wireshark” scannen den gesammten Netzwerkverkehr. Jedes ein- oder ausgehende Packet wird protokolliert. Wir konnten keinerlei bedenkliche Aktivität feststellen. Sie können dies natürlich auch gerne selbst nachprüfen.
Der Quelltext von SRWare Iron ist übrigens frei verfügbar… (danke für den Hinweis, Q!)
[Via: Golem.de]

















# 25. Sep 2008, Donnerstag gegen 09:35
Der Quelltext ist verfügbar.
Siehe
http://www.srware.net/software_srware_iron_download.php
weiter unten.
Gruss,
Q