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Die Nokia Werksschliessung wird vorraussichtlich mehr als 4000 Arbeitnehmern den Arbeitsplatz kosten.
Wie die Westfälische Rundschau berichtet, haben bereits die ersten Zeitarbeiter ihre Kündigungen erhalten oder sollen in den kommenden Tagen entlassen werden.
Der Umzug nach Rumänien ist verständlich für ein großes Unternehmen wie NOKIA, was wettbewerbsfähig bleiben möchte. Billigere Löhne und weniger Bürokratie locken die großen Unternehmen zunehmend ins osteuropäische Ausland.
Die dortigen Arbeiter verdienen angeblich bei NOKIA um die 300 Euro pro Monat. Entgegen der Medien, ist der Lebensunterhalt in Rumänien allerdings nicht so viel geringer als in Deutschland. So betragen die Geschäftsmieten in großen Städten weitaus mehr als in der Münchener Innenstadt. Viele alltägliche Artikel kosten ebenfalls weit mehr als in Deutschland. Angefangen bei Lebensmitteln bis hin zu Genussmitteln.
Man kann wie immer das ganze von verschiedenen Seiten sehen, sicherlich ist es ziemlich ärgerlich, dass in Deutschland 4000 Arbeitnehmer entlassen werden, allerdings darf man NOKIA nicht vorhalten, dass es sparen möchte. Jedes Unternehmen möchte wirtschaftlich arbeiten und Geld verdienen.
Rumänien ist ein Teil der Europäischen Union und darf deshalb auch nicht benachteiligt werden. Politiker, die Nokia jetzt belangen wollen scheinen vergessen zu haben, dass es Entscheidung der Politiker war, in die Europäische Union einzutreten.





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