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enisa, die europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit hat vor wenigen Tagen die Ergebnisse der Spamumfrage von 2009 veröffentlicht. Das Ergebnis ist erschreckend. Nahezu alle weltweit gesendeten E-Mails sind unerwünschte Spam-Mails.
Die enisa berichtet, dass mehr als 95% des gesamten E-Mailverkehrs weltweit überhaupt nicht an existente E-Mail Postfächer zugestellt werden, bzw. nicht zugestellt werden. Und was machen die Anbieter? Laut dieser Umfrage, sehen 12% der E-Mail Anbieter Spam als “absolut unwichtig” an und “verschwenden” daher auch keine Zeit an etwaige Sicherheitslösungen.
Wirklich überraschend ist das Ergebnis aber nicht, schaut man sich denn mal sein eigenes Postfach an. Alleine in einem Cybernetz Postfach landen seit kurzem schon mindestens 2.000 E-Mails am Tag. Dazu kommen dann noch hunderte Pressemitteilungen. Die Spamfilter sind “für die Katz”, denn diese lösen das Problem nicht, sondern ermutigen eher noch die Aussender von Spam. Was macht Ihr Anbieter gegen Spam? Eine einfache Filterlösung? Kein Anbieter wird wirklich im Spam-Kampf aktiv. Die enisa empfielt daher entsprechend auch den Anbietern endlich mal aktiv zu werden. Leider bleibt es bei einer Empfehlung.
Unter anderem empfiehlt die enisa:
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E-Mail Anbieter sollen besser (bzw. überhaupt) mit der Konkurenz zwecks Bekämpfung von Spam zusammenarbeiten (Lösungen erarbeiten, automatisierte “Abuse”-Konten, etc.)
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E-Mail Anbieter sollen parallel die Einwahlanbieter benachrichtigen, so dass diese entsprechend auch den gesamten Netzzugang des Aussenders sperren können
Wie es aktuell aussieht, kann man den Statistiken (auf dieser Seite weiter unten) entnehmen.
Statistiken
Die enisa bat die E-Mail Provider einen Fragebogen auszufüllen. Hier die interessantesten Ergebnisse.
Welche Sender-Authentifikationen setzen E-Mail Anbieter ein?
SPF wird hauptsächlich von großen Anbietern eingesetzt, während DKIM eher von kleineren, bis mittelständigen E-Mail Providern genutzt wird. Gar keine Schutzlösung setzen fast 10% ein. Warum auch, spart es doch eine Menge Geld und die Kunden beschweren sich auch nicht. Übel nehmen kann man es den Unternehmen also nicht.
Was unternehmen die Anbieter gegen Spam?
Weit über 15% unternehmen rein gar nichts, wenn ein hohes Spamaufkommen entdeckt wird. Rechtliche Schritte leiten nur eine handvoll Provider (weit unter 5%) ein. Da muss man sich dann auch nicht mehr wundern, wenn es täglich mehr und mehr Spam gibt.
Die gesamte Statistik im PDF-Format (in englischer Sprache) gibt es mit einem Klick hier.





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