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  Elektronisches Geld: Teil 3 – GiroPay

18.05.2008 · KurzURL

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Im Gegensatz zu Angeboten Dritter ist GiroPay ein von Banken legitimiertes Verfahren. Der Käufer gibt seine persönlichen Bankdaten (PIN und TAN) ausschließlich auf den Seiten seiner Bank ein. Rund 17 Millionen Online-Banking-Kunden von Postbank, Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie MLP-Bank, Cronbank und Ready-Bank steht die Nutzung von giropay zur Verfügung.

Teile der deutschen Kreditwirtschaft haben mit GiroPay im Februar 2006 eine weitere technische Verrechnungsform im elektronischen Zahlungsverkehr spezifiziert. Käufern soll giropay ein einfaches und sicheres Bezahlen im Internet ermöglichen, Verkäufer sollen durch den Erhalt einer sofortigen Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers ihr Zahlungsausfallrisiko ausschalten können. Die giropay GmbH wurde von der Postbank, der Star Finanz, sowie der Fiducia IT und der GAD (Rechenzentren des genossenschaftlichen Finanzverbundes, also der Volksbanken/Raiffeisenbanken) gegründet. Sie erbringt selbst keine technischen Dienste im Zahlungsverkehr. Stattdessen werden von der Gesellschaft sogenannte Acquirer (letztlich Lizenznehmer) zertifiziert, die als eigentliche Vermittlungsstelle im Dreieck aus Bank, Kunde und Anbieter auftreten.

Ein Kunde benötigt zur Benutzung des Systems zur Bezahlung von Onlinekäufen keine gesonderte Registrierung bzw. zusätzliche Software. Voraussetzung zur Teilnahme an GiroPay ist ein für das Online-Banking freigeschaltetes Girokonto. Darüber hinaus muss das Kreditinstitut des Kunden an GiroPay teilnehmen, was bei der Postbank, den Sparkassen und den Genossenschaftsbanken der Fall ist. Ein Anbieter, etwa ein Online-Shop, der seinen Kunden GiroPay als Bezahlverfahren anbieten möchte, benötigt von einem Acquirer, ähnlich wie bei der Kreditkarte, einen Akzeptanzvertrag. Die technische Integration in die Payment-Plattform des Anbieters erfolgt durch die Betreiber dieser Plattform, den sogenannten Payment Service Provider.

Vorgang

Die Bezahlung erfolgt direkt vom Girokonto des Kunden. Zu diesem Zweck wählt der Kunde in einem entsprechenden Online-Shop oder bei PayPal die Zahlungsart giropay aus und muss dort zusätzlich die Bank benennen (durch Eingabe der Bankleitzahl), bei der er ein Girokonto führt. Im nächsten Schritt wird die Verbindung zum Online-Shop unterbrochen und der Kunde wird zur Login-Seite seines Online-Bankings weitergeleitet, wo er sich mit seinen bekannten Daten (Kontonummer oder Anmeldename plus PIN) anmeldet.

Nach erfolgreichem Login präsentiert sich dem Kunden eine mit allen Daten vollständig ausgefüllte Online-Überweisung, die nicht mehr veränderbar ist. Durch Eingabe der TAN autorisiert der Kunde die Zahlung.

Auf der Logout-Seite werden nochmals die Daten der Überweisung angezeigt und der Kunde wird zurück zum Online-Shop oder zu PayPal geleitet. Die Nutzung von GiroPay ist für Käufer grundsätzlich kostenlos.

Nach der erfolgreichen giropay-Überweisung erhält der Verkäufer direkt eine Zahlungsgarantie von der Bank des Käufers über den Warenwert. Obwohl die Überweisung über die normalen Wege abgewickelt wird, kann sich der Empfänger also sofort sicher sein, dass er den Warenwert auf seinem Konto gutgeschrieben bekommt.

Sicherheit

Das Zahlungsausfallrisiko entfällt bei GiroPay für den Verkäufer komplett, da die Bank des Käufers für die Überweisung bürgt. GiroPay nutzt die Sicherheitsstandards des Internet-Bankings der teilnehmenden Banken und Sparkassen. Als einziges Legitimationsverfahren ist derzeit das PIN-TAN-Verfahren umgesetzt, wobei hierbei iTAN, mTAN oder alle anderen optimierten TAN-Verfahren genutzt werden können.

Die Prüfung der Echtheit der Bank-Internetseite vor der Eingabe von PIN und TAN obliegt allein dem Kunden.

Hinweis

Im Gegensatz zu Angeboten Dritter ist giropay ein von Banken legitimiertes Verfahren. Der Käufer gibt seine persönlichen Bankdaten (PIN und TAN) ausschließlich auf den Seiten seiner Bank ein

Weitere Informationen gibt es bei GiroPay.de

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Leserbrief vorhanden to “Elektronisches Geld: Teil 3 – GiroPay”

  1. cybernetz.net - tagesaktuelle TK- und Internetnachrichten sagt:
    5. Juni 2008 um 18:15

    [...] (siehe Cybernetz Artikel) bietet nun auch eine Browser-Erweiterung an. Diese kommt auf Seiten zum Einsatz wo kein PayPal als [...]

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