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Hotmail war einer der ersten und beliebtesten E-Mail Dienste weltweit. Ein Grund mal hinter die Kulissen von Hotmail zu schauen. 1996 ging alles los, am US-amerikanischen Unabhängigkeitstag startete Hotmail (damals HoTMail geschrieben, wegen der Anspielung auf HTML-Mails) offiziell. Schon ein Jahr später wurde der Dienst an Microsoft verkauft. Preis damals um die 400 Millionen US-Dollar. Es hatte eigentlich so gut wie jeder eine @hotmail.com E-Mail Adresse. 1999 konnte Hotmail schon sage und schreibe weit über 30 Millionen Internetnutzer weltweit verzeichnen.
Einziges Manko damals, der Speicherplatz. Die Begrenzung wurde aber letztendlich von Microsoft aufgehoben und so gibt es heute 5 GB Speicherplatz für den Einstieg, welcher jedoch regelmässig ansteigt, wenn denn Bedarf vorhanden ist. Eine gute Lösung. Damals konnte man Hotmail auch nur über die Webmailoberfläche abrufen und später dann auch mit Microsofts E-Mail Programm Outlook Express. Seit Anfang des Jahres gibt es für alle Hotmail Konten nun auch POP3 Zugriff, so dass man seine E-Mails auch über jedes andere E-Mail Programm abrufen und über den SMTP-Server von Microsoft auch wieder versenden kann.
Hotmail in Zahlen
- Hotmail wird in 59 regionalen Märkten in 36 Sprachen angeboten
- mehr als 1,3 Milliarden Posteingänge verwaltet Hotmail
- mehr als 350 Millionen Menschen nutzen Hotmail aktiv
- über 3 Milliarden E-Mail Nachrichten werden täglich bearbeitet
- davon werden über 1 Milliarde Spam-Nachrichten gefiltert
- jeden Monat wird der Speicherplatz um 2 Millionen Gigabyte erhöht (2 PB!)
- aktuell werden 155 PB an Speicherplatz von Hotmail-Nutzern genutzt
Wer eine eigene Domain besitzt, kann Hotmail für seine Domain bei Windows Live Admin Center einrichten. Dadurch erhält man dann keine @hotmail.com Adresse mehr sondern kann die eigene Domain als Absenderadresse nutzen sowie unbegrenzt viele Konten einrichten. Microsoft bietet speziell für Universitäten eine Outlook-ähnliche Oberfläche für Hotmail.
Die Hotmail-Oberfläche ist aktuelle noch eine der besten Webmail-Oberflächen, vergleicht man sie denn mit der Konkurenz wie Yahoo (vollkommen überladen mittlerweile), Zoho und Google Mail (beide zu einfach). Die Ladezeit entspricht momentan sogar der von Google Mail, was nicht unbedingt für Google spricht, denn verzichtet das Unternehmen (Google) doch auf so gut wie auf alle Extras.





Blödsinn. Google hat 350 miliarden postfächer http://www.googlewatchblog.de
… wenn nicht sogar Billionen ;-)