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Seit nun knapp einen Monat benutze ich nun mehrere Stunden täglich den neuen Pocket PC ogo von Debitel. Der Kaufpreis von knapp 100 Euro mag auf dem ersten Blick nicht gerade billig sein, aber dadurch dass der ogo auch als Mobiltelefon genutzt werden kann, sollte der Preis in einem anderen Licht erscheinen.
Da ich noch vor dem offiziellen Verkaufsstart einen ogo erhalten habe, habe ich auch prompt die Quittung erhalten: Die Freischaltung dauerte ganze 3 Werktage, so dass ich inkl. Wochenende 5 Tage auf die Freischaltung warten musste. Die Wartezeit hat sich dann aber doch gelohnt.
Das Gerät
Optisch gibt es sicher viele Geräte die besser aussehen. Allerdings liegen fast alle in einer anderen Preisklasse, so dass kein vernünftiger Vergleich stattfinden kann. Ich würde den ogo sehr gern mit einem Blackberry vergleichen, nur wäre das ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Die Verarbeitung des ogo ist solide, trotzdem würde ich das Gerät nicht unbedingt auf den Boden fallen lassen, da es einen Sturz sicher nur schwer überstehen würde. Ganz so stabil wie einfache Mobiltelefone oder aber andere Pocket-PC’s ist es dann doch nicht.
Bedienung
Die Bedienung ist denkbar einfach. Man benötigt nur wenige Minuten um sich auf der Oberfläche zurecht zufinden. Das kleine Bedienungsrad auf der linken Seite ist hingegen ein wenig gewöhnungsbedürftig.
Für verschiedene E-Mail Provider gibt es bereits vorgefertigte Konfigurationen, so dass man nur seine E-Mail Adresse sowie sein Kennwort eingeben muss. Neben web.de gehört auch GMX und Google Mail dazu. Der Abruf bei Google Mail klappte allerdings nicht immer problemlos, so dass ich zwischendurch auf mein .mac Konto umsteigen musste. Dateianhänge, wie beispielsweise Fotos, werden übrigens nicht unterstützt.
Instant Messaging
Neben einer E-Mail Funktionalität gibt es auch eine Instant Messaging Funktion. Ein ICQ- sowie ein Windows Live Messenger (ehemals MSN-Messenger) Konto kann man einrichten. Die Nachrichten kommen zeitverzögert beim Empfänger an. Teilweise dauerte es bis zu 30 Sekunden bis die Nachrichten beim Desktop-Client des Empfängers angezeigt wurden. Sehr misslungen finde ich die “Offline-Funktion”. Dadurch, dass sämtliche Aktionen im Messenger zeitverzögert stattfindet, wird man teilweise 5 Sekunden lang als Online angezeigt bevor sich der Status zu “Unsichtbar” ändert. Erwähnen sollte ich außerdem, dass kein Nachrichtenaustausch möglich ist, wenn man selbst oder der Empfänger als unsichtbar angezeigt wird.
Telefonieren
Telefonieren kann man mit dem ogo ebenfalls. Die Nummer wird mit aufgeklappter Tastatur eingegeben. Wahlweise kann man den ogo zuklappen oder aber mit eingebauter Freisprecheinrichtung telefonieren. Telefonate kann man mit zwei kleinen Knöpfen an der Seite annehmen oder aber ablehnen ohne den ogo zu öffnen.
Fragen und Antworten
Bei Fragen sollte man eher inoffizielle Foren besuchen. Mehrere E-Mails wurden von der Debitel-Kundenbetreuung nur sehr zeitverzögert mit einer Standardantwort beantwortet: Rufen Sie uns an. Wer Geld für eine 0900er Hotline sparen möchte, dem kann ich nur das Inoffizielle ogo Forum empfehlen.
Zusammenfassung
Der ogo ist hauptsächlich für das junge Publikum geeignet. Surfen im Internet ist mit ogo möglich, allerdings wird dabei heftig berechnet. So kostet der Aufruf mehrere Internetseiten mehrere Euro (Abrechnung nach Volumen, zzgl. Einwahlgebühr). Für reinen E-Mail Verkehr kann ich jedem nur empfehlen sein vorhandenes Mobiltelefon weiter zu nutzen, für Instant Messaging hingegen ist Dank der Tastatur ein zügiges plaudern mit anderen möglich.





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