Google Analytics Alternative: Woopra
Folgender Artikel wurde am 31.03.08 veröffentlicht
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Viele benutzen Google Analytics, besonders mit dem veränderten GUI (durch Adobe AIR) wirkt Google Analytics ziemlich professionell. Einen vergleichbaren kostenfreien Dienst gab es bisher eigentlich nicht. Das ändert sich nun aber mit Woopra.
Woopra bietet neben den Standard Google Analytics Funktionen vor allem auch Live-Tracking an. Der Seitenbetreiber kann also wirklich in Echtzeit sehen wer gerade die Seite besucht und was die Person auf der Seite macht. Derzeit stehen alle Funktionen kostenfrei zum Beta-Test. Premiumfunktionen werden später allerdings kostenpflichtig werden, weshalb man parallel (als Privatperson) lieber einen zweiten Ausweichdienst benutzen sollte, sofern man denn ältere Statistiken benötigt.
Werbung wird während des Beta-Tests auch nicht auf der Internetseite angezeigt, wo der kleine JavaScript Code eingebunden wurde. Ausprobieren kann man den Dienst hier. Eine große Schwachstelle (aus meiner persönlichen Sicht!) hat der Dienst: Die Software um die Statistiken einsehen zu können basiert auf JAVA. So muss man also jedesmal die schwere JAVA-Software starten, wenn man seine Statistiken einsehen möchte. Eine Adobe AIR oder Flash-Lösung wäre da schon komfortabler und professioneller.
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Remote Desktop Software
Folgender Artikel wurde am 31.03.08 veröffentlicht
Unter einer Remote Desktop Software versteht man ein Programm was es erlaubt auf entfernten Computern zu arbeiten als ob man selbst vor diesem entfernten Computer sitzt. Es gibt sehr viele ausgezeichnete Programme in diesem Bereich, heute stelle ich nikomeeting vor, eines der wirklich besten Programme aus diesem Bereich.
nikomeeting ist in Deutschland wohl auch eines der unbekanntesten Programme für Remote Desktop Sharing. Warum weiss ich nicht, denn schämen muss sich der Hersteller Remwave ganz sicher nicht. Nach einer kurzen Anmeldung, wo man nur die E-Mail Adresse hinterlässt und sich einen Benutzernamen sowie ein Kennwort ausdenkt, kann es schon losgehen. Schnell die 3,1 MB Windows Software herunterladen und nach wenigen Sekunden ist man bereit.

Beim Start der Software erhält man eine 9-stellige zufällig generierte Identifikationsnummer (XXX-XXX-XXX). Diese Nummer gibt man seinem Partner weiter, der ebenfalls dieses Programm installiert haben muss. Nur mit dieser Nummer erhält der andere Nutzer erst Zugriff auf dem fremden PC.
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Es stehen neben dem einfachen Screen Sharing noch weitere Funktionen zur Verfügung, welche die meisten anderen Programme nicht beinhalten. Neben Standardfunktionen wie “Bildschirm mit anderer Person teilen” und der Rechtevergabe (z.B. darf der andere Benutzer meine Maus bewegen, Tastatureingaben machen oder einfach nur sehen was ich am Bildschirm mache) gibt es noch eine WebCam- und Voice-Unterstützung.
Sehen und gesehen werden, dabei noch sprechen und am fremdem Bildschirm arbeiten brauchen wohl Privatpersonen eher nicht, doch für Firmen ist diese Funktion hervorragend, besonders im Bereich Kundenbetreuung.Was gibt es interessanteres für den Kunden als seine(n) Kundenbetreuer(in) wirklich live zu sehen?
Weitere Informationen gibt es bei nikomeeting.com.
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T-Online erweitert Spamfilter
Folgender Artikel wurde am 31.03.08 veröffentlicht
Die Telekom Tochter T-Online hat ihre Spamfiltermaßnahmen erweitert. So werden nun potentielle Spam E-Mails direkt vom Mailserver abgelehnt, sofern diese spamtypische Eigenschaften aufweisen. Der Kunde hat auf diese Filterung keinen Einfluss, der vom Kunden (in den kostenpflichtigen Paketen) zusätzlich eingesetzte Spamfilter wird erst aktiv sobald E-Mails vom Mailserver akzeptiert wurden.
Diese Maßnahme ist ein weiterer richtiger Schritt in Richtung Spambekämpfung. Laut T-Online würden die Einstellungen RFC-konform sein und ziemlich sicher. Eine garantierte Sicherheit gibt es auch bei diesem Verfahren natürlich nicht und auch erwünschte E-Mails könnten so an den Absender zurückgesendet werden, sofern dieser sich nicht an die eigentlich üblichen Vorgaben hält.
Hier die offizielle Stellungsnahme von T-Online:
Wir haben unseren Plattformschutz optimiert, um offensichtlich unerwünschte E-Mail (SPAM, UCE, UBE, Phishing) nicht entgegennehmen zu müssen. Dies dient dazu, den technischen Betrieb unserer Infrastruktur abzusichern und verschont unsere Kunden vor Spam, der das Spektrum von “unnützer Datenmüll” bis “verbrecherischer Angriff” abdeckt.Bei der Entgegennahme von E-Mails prüfen wir diese noch in der Session - also bevor wir den Empfang quittieren - auf den Spam/UCE/UBE/Phishing-Charakter, und lehnen bei hinreichender Sicherheit die Entgegennahme RFC-konform ab. Im Zweifel werden Nachrichten entgegengenommen und ggf. den user-konfigurierbaren Filtern zugeführt. Die Einstellungen des Spam-Filter werden auf diese Mails unverändert nach Kundenwunsch angewandt; diese Mails sind jetzt nur deutlich weniger als vorher, da wir sehr viel weniger Müll als zuvor annehmen.
Aktiver Spamschutz sollte heute wirklich an der Tagesordnung bei jedem E-Mail-Dienstanbieter sein. Die meisten E-Mail Anbieter bieten bereits Spamschutz, doch verlangen noch die meisten gratis Dienste eine monatliche Abgabe für die Konfigurierung dieser Filter. Im Endeffekt ist ein Spamfilter aber auch eine finanzielle Entlastung für den E-Mail Dienstanbieter, weshalb ich nie verstanden habe, wie man für Spamfilterung oder gar Virusschutz Geld nehmen kann.
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