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  • 2007 Dezember

Flugsimulator erreicht sichere Höhe

Folgender Artikel wurde am 31.12.07 veröffentlicht

Der kostenfreie Open-Source Flugsimulator Flightgear erreicht den Stable-Status. Der Simulator steht für Windows- Unix- und Mac-Betriebssysteme zum gratis Download. Da der Quelltext offen liegt, kann jeder den Simulator zu einer andere Plattform konvertieren.

Finanziell kann man die Entwickler auch unterstützen. Ein Beispiel wäre der Kauf einer voll bestückten CD oder DVD hier.

Die CD für Windows32 Betriebssysteme kostet knapp 10 Euro. Für diese knapp 15 US-Dollar erhält man die aktuellste Windows-Version, zusätzliche Flugzeuge, den kompletten Quelltext sowie ausgewählte Nordamerikanische Szenarios.

Download Übersicht

  • Das Hauptprogramm für Windows findet man hier
  • Flugzeuge für das Hauptprogramm findet man hier
  • Welt-Szenarios findet man hier

Wirkliche aussagekräftige Fotos der Simulation findet man hier und die Live-CD hier zu finden. Hat man die Live-CD (ISO) auf CD gebrannt, so kann man diese direkt vom Computer booten.

Die Macintosh-Download-Version findet man hier bzw. hier.

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Web 2.0 oder wenn Nutzer Inhalte schaffen

Folgender Artikel wurde am 29.12.07 veröffentlicht

Seit dem Web 2.0 Hype, welcher vor allem durch AjaxWrite in Gang gesetzt wurde, gibt es tagtäglich neue Firmen die webbasierte Anwendungen entwickeln. Das ganze ist natürlich wirklich eine großartige Idee, nur bekommt man mehr und mehr den Eindruck, daß die Entwickler von Tag zu Tag weniger machen.

Denn Web 2.0 heisst mittlerweile fast nur noch, dass Firmen die Plattform bieten und Endnutzer die Inhalte generieren.

Nachdem Google bereits an professionellen Übersetzern spart und die meisten neuen Ideen für Google’s Produkte von Endbenutzern aus Usenetgruppen stammen, übernimmt nun auch Facebook die Idee der Inhaltsgenerierung (in diesem Fall Übersetzung) durch Endbenutzer.

Unte Facebook.com können Textpassagen ab sofort übersetzt werden. Das ganze hat den Vorteil, daß Nutzer aktiv Facebook mitgestalten können. (in anderen Worten: Facebook spart sich kostenpflichtige Übersetzer)

Erneut bestätigt sich, dass mit der richtigen PR eine Menge an Personalkosten gespart werden kann ;-)

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Plattenfirmen verlangen Internetzensur

Folgender Artikel wurde am 29.12.07 veröffentlicht

Wie Golem berichtet wurde dem EU-Parlament ein Positionspapier des internationalen Verbands der Musikindustrie (IFPI) vorgelegt. Der Verband macht sich für ein Gesetz stark, daß europäische Internetzugangsanbieter zwingt, den Datenverkehr von Internet-Nutzern auszulesen, um gegen Online-Urheberrechtsverstösse vorzugehen.

Der jetzige Erfolg in Frankreich ermutigt den IFPI auch in anderen europäischen Ländern ähnliche Zensurmaßnahmen durchsetzen zu können. In Frankreich wurde vom französischen Präsident auf Druck der Musikindustrie verschiedene Maßnahmen verabschiedet, um beispielsweise Downloads von nicht autorisierten Inhalten einzuschränken. Zukünftig müssen Internetzugangsanbieter in Frankreich sogar ihre Kunden überwachen und bereits im Verdachtsfall Urheberrechtsverletzungen anzeigen, woraufhin durch Behörden sogar der Internetzugang ganz gesperrt werden kann.

Von der IFPI werden drei Maßnahmen für die Lösung des Internetpiraterieproblems vorgeschlagen:

  • INHALTSFILTERUNG: Internetzugangsanbieter müssen den gesamten Netzverkehr durch spezielle Server leiten. Auf diesen wären in Datenbanken z.B. Fingerabdrücke geschützer Werke, die nicht zum freien Download stehen würden. Dateien ohne Lizenz würden nicht an den Empfänger weitergeleitet werden.
  • SPERRUNG VON PROTOKOLLEN: Protokolle, beispielsweise von sogenannten ‘File-Sharing-Programmen’ würden komplett gesperrt werden.
  • BLOCKIERUNG VON INTERNETSEITEN: Internetseiten aus dem Ausland, gegen die rechtlich nicht ohne weiteres vorgegangen werden kann, würden komplett gesperrt werden.

Man kann nun geteilter Meinung sein, nichts desto trotz gibt es nun mal Internet-Piraterie und gegen diese muß auch vorgegangen werden. Es gehört mittlerweile wirklich schon fast zur Selbstverständlichkeit, im Internet die aktuellsten Lieder illegal zu laden - anstatt sie legal zu kaufen.

Eine Blockierung von ganzen Seiten und oder Protokollen macht meiner Meinung nach allerdings im Endeffekt keinen Sinn, da diese Blockaden schnell und ohne großen Aufwand umgangen werden können.

Wirklichen Sinn würde nur eine komplette Filterung des Internetverkehrs machen. Das einzige - was aber auch das Hauptproblem sein wird - wird dabei aber die Erkennung der Dateien sein. Zum einen könnte man einfach in einem aktuellen Lied eine Sekunde Stille einfügen, das würde den digitalen Fingerabdruck und auch die Dateigrösse verändern. Ein weiteres Problem werden die Kosten sein. Wer trägt die Kosten für diese Hochleistungsserver? Die Internetzugangsanbieter werden sich sträuben diese hohen Kosten zu tragen. Verständlich. Immerhin bieten sie ja nur einen reinen Zugang zum Internet...

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