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Web 2.0, Telekommunikations- und Internetnachrichten

Cybernetz ab sofort iPhone-kompatibel

Folgender Artikel wurde am 25.07.08 veröffentlicht

Bereits kurz nach dem Start von Cybernetz vor knapp über einem Jahr, war Cybernetz per WAP-Browser aufrufbar. Teilweise bleiben einige Nachrichten gar vorab WAP-Nutzern vorbehalten und werden erst Tage später auf www.cybernetz.net veröffentlicht.

Wie die Statistiken zeigen, nutzen aber immer mehr Cybernetz.net Leser den integrierten Web-Browser ihres Mobiltelefons und so wurde Cybernetz.net bereits vor Wochen für mobile Web-Browser optimiert. Das Resultat ist wirklich erfreulich.

Den optimierten „mobilen“ Cybernetz.net Weblog findet man wie gewohnt unter http://m.cybernetz.net. Es spielt dabei keine Rolle mit welchem mobilen Endgerät die Seite aufgerufen wird - die Seite wird automatisch für den Browser optimiert.

 

 

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Musik-Flatrates unter 10 Euro

Folgender Artikel wurde am 24.07.08 veröffentlicht

Musik ist bereits seit der Steinzeit ein Teil der Altagskultur. Wohl der Hauptunterschied zur Steinzeit liegt darin, dass heutige “Musiker” sich ihre Gesangskünste teuer bezahlen lassen. Bei einigen mit einer Goldstimme zu Recht - bei anderen doch eher fraglich. In Deutschland ist die GEMA für die Ausschüttung der Tantiemen zuständig. So erhalten Musiker, die freiwillig Mitglied dieser Verwertungsgesellschaft sind, regelmässig Ausschüttungen. Die Tantiemen werden durch ein Punktesystem errechnet. So wird Unterhaltungsmusik, sogenannte U-Musik, mit weniger Punkten bewertet als die E-Musik (ernstzunehmende Musik), beispielsweise ein Orchester.

Für die öffentliche Aufführung von urheberrechtlich geschützten musikalischen Werken aus dem so genannten „Weltrepertoire“ der GEMA müssen Lizenzvergütungen an die GEMA abgeführt werden. Das ganze fängt bereits beim Kauf von Hardware an, denn für Geräte und Medien, die theoretisch das Kopieren von Musik ermöglichen, muss eine Abgabe gezahlt werden. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für CD- und DVD-Rohlinge. Die Abgabehöhe liegt bei Rohlingen beispielsweise knapp unter 10 Cent pro Stunde Aufzeichnungskapazität.

Aktuelle Musik-CDs kosten derzeit durchschnittlich 15 Euro. Als Internet-Nutzer hat man die Möglichkeit einzelne Lieder kostenpflichtig herunterzuladen. Die Preise einzelner Lieder liegen bei etwa 1,- Euro, so dass meist die CD im Handel mit 16 Titeln billiger ist als ein Download des ganzen Albums. Ob nun die Preise für CDs zu billig sind oder Downloadpreise zu teuer sind, darüber streitet man noch immer.

In Zeiten wo Pauschaltarife an der Tagesordnung sind, liessen die ersten sogenannten Musik-Flatrates auch nicht auf sich warten. Telefonieren kann man (nahezu) unbegrenzt zum monatlichen Pauschalpreis. Surfen im Internet ist ebenfalls pauschal möglich und bald wird es sicher auch die ersten Stromanbieter geben, die pauschale Stromtarife für Kleinsthaushalte anbieten werden.

Unerwartet sind Musik-Flatrates vergleichsweise günstig. So kann man bereits ab unter 10,- Euro pro Monat die neusten Lieder hören und teilweise gar auf Festplatte laden. Vergleicht man das Angebot mit dem Kaufpreis einer einzigen CD, so ist eine Musik-Flatrate meist (je nach Anwendungszweck) günstiger als in der Musikabteilung des Kaufhauses einkaufen zu gehen.

 

Musik-Flatrates für unter 10 Euro

 

Napster

Mein persönlicher Favorit heisst Napster. Ab 9,95 Euro kann man pro Monat unbegrenzt viele aktuelle und weniger aktuelle Lieder auf die Festplatte herunterladen oder per Live-Stream übers Internet anhören. Die Musikdateien im WindowsMedia-Format sind digital mit einer persönlichen Abspiel-Lizenz geschützt, so dass man bei einer Abokündigung die bereits heruntergeladene Musik nicht mehr anhören kann.

Für unter 10 Euro pro Monat Zugriff auf über 6 Millionen Musiktiteln ist dennoch eine Meisterleistung. Neben der einfachen Musikflatrate bietet Napster für 5 Euro Aufpreis (14,95 Euro pro Monat) eine Musik-Flatrate für zum mitnehmen an.  Je nach MP3-Abspielgerät kann man so gar die DRM-geschützte Musik auf den MP3-Player übertragen und abspielen. Napster bietet übrigens einen kostenlosen und unverbindlichen 7-Tage Test an. Möchte man nach den 7 Tagen Napster weiternutzen, so wird die monatliche Abo-Gebühr nach dem Test vom Girokonto abgezogen.

 

T-Online Musicload

Musicload ist ein Dienst von T-Online. Für 8,95 Euro hat der Kunde Zugriff auf knapp 2 Mio. Titeln. Neben Musik werden auch aktuellere Hörbücher angeboten. Haken: Das Herunterladen ist nicht im Preis enthalten. Im Preis enthalten ist der Zugriff auf die Musik nur per Live-Streaming. Vorteil des T-Online Musicload Dienstes: Bezahlung wunschweise direkt über die Telefonrechnung.

 

Jamba Music-Flatrate

Die JAMBA-Musik-Flatrate existiert tatsächlich noch. Nach über 15! Minuten habe ich sie auf der 522. Unterseite bei Jamba gefunden. Je nach Laufzeit fallen zwischen 9,95 Euro (24 Monate Laufzeit) und 14,95 Euro (keine Laufzeit) an. Dafür erhält man - genau wie bei Napster - die Lizenz, die heruntergeladene Musik beliebig oft während der Laufzeit anzuhören. Etwa 1,7 Millionen Lieder stellt JAMBA dazu zur Verfügung. Wirklich umwerfend hört sich das (für mich) nicht an, doch bietet JAMBA weitere Pakete:

  • Jamba Music 20: jeden Monat 20 neue Lieder herunterladen (€4,99/Monat)
  • Jamba Music 3er Abo: 3 Lieder pro Woche herunterladen und gar auf CD brennen (€2,99/Woche)
  • Jamba Music 5er Abo: 5 Lieder pro Woche herunterladen und gar auf CD brennen (€3,95/Woche)
  • Jamba Music 10er Abo: 10 Lieder pro Woche herunterladen und auf CD brennen (€4,90/Woche)

 

Fazit

Je nach Einsatz kann sich eine Musikflatrate lohnen. Hört man ausschliesslich Musik am heimischen PC oder am DRM-kompatiblen MP3-Player und kauft man mindestens eine CD pro Monat, so würde sich die günstigste Flatrate schon im ersten Monat rechnen. Vergessen darf man allerdings nicht, dass die Musik nur gemietet ist und bei Kündigung des Abonements die Musikdateien nicht mehr abspielbar sind.

Das ganze live in Aktion kann bei Napster unverbindlich getestet werden. 7 Tage absolut gratis und unverbindlich hat man so Zeit sich an die “Musik zur Miete” zu gewöhnen. Schafft man es nicht, so kann man innerhalb des Testzeitraums per Mausklick kündigen. Die heruntergeladene Musik kann danach natürlich nicht mehr weiter angehört werden.

 

 

(c) Bilder Flickr: Brenda Anderson ; Alle Angaben ohne Gewähr.

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Google Knol gestartet

Folgender Artikel wurde am 24.07.08 veröffentlicht

Google hat einen weiteren englischsprachigen Dienst gestartet: Google Knol. Knol soll später einmal eine Konkurenz von Wikipedia werden - oder auch nicht. Auf dem ersten Blick erscheint das ganze jedenfalls sehr professionell.

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit Artikel über sein(e) Wissensbereich(e) zu schreiben. Diese Artikel werden Knol(s) genannt. Was sind nun die Hauptunterschiede zu Wikipedia und ist Knol denn wirklich eine ernstzunehmende Konkurenz?


Wesentliche Unterschiede zu Wikipedia:

  • Artikel können mehrfach vorhanden sein
  • Artikelautor kann seinen Artikel für Veränderungen sperren
  • Einstellung von Artikel ist wesentlich einfacher als bei Wikipedia
  • Autoren können sich bei Google verifizieren, so kann der Nutzer nachvollzieren, dass der angebliche Arzt von dem Artikel XY stammt, auch wirklich ein Arzt ist

Knol ist im Endeffekt nur wie ein großes Forum aufgebaut. Jeder kann Artikel schreiben und diese Artikel können auch von verschiedenen, unabhängigen Autoren geschrieben werden. So wird es zu jedem Wissensgebiet immer mehrere Artikel geben. Aus der Sicht von Autor A und aus der Sicht von Autor B. Ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, wird man wohl erst mit der Zeit feststellen.

Zumindest kann - im Gegensatz zu Wikipedia - niemand dem Autor diktieren, was er oder sie zu schreiben hat. Welcher der Artikel nun der Wahrheit entspricht - das wird dann allerdings die große Frage sein… aber dafür bietet Google ja eine weitere Seite: google.com.

Die Verifikation von Autoren ist DAS, was bei Wikipedia von Anfang an fehlte.

Hinweis: Da Google damit wirbt, dass die Knol-Artikelseiten im Google-Index aufgenommen werden, wird der große Missbrauch wohl aber auch bald starten. Und wir alle wissen wie langsam Google mit “Spam-Meldungen” umgeht…

 

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